Emetophobie – die Angst vor dem Erbrechen
Emetophobie – eine Angst von der man oft nur etwas weiss, wenn man selbst betroffen ist oder jemanden kennt, der betroffen ist.
Doch auch wenn viele Menschen diesen Begriff noch nie gehört haben und auch nicht wissen, dass es sich bei einer Emetophobie, der „Angst vor dem Erbrechen“ tatsächlich um ein problematisches Thema handelt, kann Emetophobie Menschen jeden Alters treffen.
Die grössten Auswirkungen der Thematik zeigen sich oft im Jugend- bis jungen Erwachsenenalter, doch hin und wieder sind bereits Kinder schon stark betroffen.
Die grössten Auswirkungen der Thematik zeigen sich oft im Jugend- bis jungen Erwachsenenalter, doch hin und wieder sind bereits Kinder schon stark betroffen.
Wie zeigt sich diese Angststörung?
Mit „Ach das wird schon wieder“ oder „ich finde Erbrochenes auch eklig“ wird oft versucht zu bei einer Emetophobie beschwichtigen. Doch aus irgendeinem Grund hat das Gehirn eines Betroffenen gespeichert: „Erbrechen = Gefahr“
Nicht selten wird ein Emetophobie zunächst mit einer Essstörung verwechselt.
Doch gerade eine Emetophobie kann wirklich einschneidende Einschränkungen für die Betroffenen mit sich bringen:
– sie können oftmals nicht mehr Zug oder Bus fahren
– sie können manche Nahrungsmittel nicht zu sich nehmen
– die einen haben Angst, dass sie selbst erbrechen müssen
– andere haben Angst, dass Personen neben Ihnen erbrechen müssen
– viele Menschen mit Emetophobie haben Angst davor krank zu werden
– einige meiden Feste und Feiern, wo nicht ganz klar ist, was es zu Essen gibt
– wieder andere können nicht auf Parties wo getrunken wird
– andere kriegen Panik, wenn sich jemand neben Ihnen verschluckt oder hustet
– Urlaubsreisen können zur Qual werden, da ungewohnte Gerüche oder fremdes Essen problematisch sein können
– und Vieles mehr.
So beginnt in schweren Fällen ein schrittweiser Rückzug aus vielen Lebensbereichen. Viele Betroffene entwickeln im Laufe der Zeit weitere Ängste, Blockaden oder sogar Zwänge.
Hypnose und Emetophobie
Hypnose ist ein Werkzeug, mit dem wir der Emetophobie schichtweise „an den Kragen“ gehen können.
Wir bearbeiten im ersten Schritt die hinter der Angststörung liegende Ursache. Im nächsten Schritt legen wir den Grundstein für positive Alltagserfahrungen und erarbeiten Werkzeuge um in Stresssituationen zukünftig ruhig zu bleiben. Wir stärken die Selbstwahrnehmung und verändern die Perspektive auf das eigene Verhalten.
So dürfen sich meine Klienten nach und nach schrittweise zurück in ein „normales“ – angstfreies – Leben bewegen. Und ich freue mich über jeden Schritt mit Ihnen.
Um die Emetophobie grundlegend und in allen Lebensbereichen zu verändern empfehle ich bei diesem Thema mit drei bis vier Sitzungen über einen Zeitraum von ca. 6 Monaten zu planen.
Die ersten beiden Sitzungen sollten hier zeitlich nah hintereinander liegen und die weiteren Sitzungen im Abstand von je ca 6 – 8 Wochen .
So können wir in den ersten beiden Sitzungen aufräumen und die ersten positiven Erfahrungen verankern und in den weiteren Sitzungen die neu gewonnene Freiheit verankern und den letzten Feinschliff machen.
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